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Brand in Wiesbaden – 23 Personen evakuiert, 6 Personen verletzt

Ein Brand in Wiesbaden wurde in der vergangenen Nacht gleich von mehreren Anwohnern bei der Rettungsleitstelle der Wiesbadener Feuerwehr gemeldet.

Um 3:12 Uhr gingen die Notrufe ein, ein Wohnungbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Hollerbornstraße, fast direkt hinter der Feuerwache 1 in Wiesbaden.

Wegen der kurzen Distanz waren die Einsatzkräfte schnell vor Ort, bei ihrem Eintreffen quoll dichter Rauch und meterhohe Flammen aus den Fenstern der Wohnung und vom Balkon.

Viele Bewohner hatten sich bereits im Freien in Sicherheit gebracht. Da allerdings noch weitere Personen im Gebäude vermutet wurden, rückten die Feuerwehrleute sowohl mit Löschtrupps, als auch mit Rettungstrupps in das Gebäude vor. Dabei mussten auch einige der acht Wohnungen gewaltsam geöffnet werden.

Insgesamt waren 23 Hausbewohner betroffen, einige mussten von der Feuerwehr aus ihren Wohnungen gerettet werden. Drei Personen erlitten schwere Rauchgasvergiftungen und mussten im Druckkammerzentrum behandelt werden. Drei weitere Personen wurden leicht verletzt.

Insgesamt dauerte der Einsatz 3 Stunden, ein Übergreifen des Feuers auf das darüberliegende Geschoss konnte verhindert werden.

Mehrere Familien konnten nach dem Einsatz nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren und wurden ersatzweise woanders untergebracht.

Zur Schadenshöhe wurden noch keine Angaben gemacht, diese dürfte aber wohl bei 100.000 Euro und mehr liegen.

Die Brandursache wird nun ermittelt. [Quelle: wiesbaden112.de]

Nächtliche Brände in Mehrfamilienhäusern können fatale Folgen haben, Hier sind oftmals viele Personen gleichzeitig betroffen, was einen koordinierten und schnellen Einsatz der Rettungskräfte erfordert.

Rauchmelder warnen lautstark vor Bränden und ermöglichen es Bewohnern, ihre Wohnungen unverletzt zu verlassen.

Die Rauchmelderpflicht Hessen gewährt für Bestandswohnungen eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2014.

Dieser Fall zeigt jedoch drastisch, wie wichtig Rauchmelder jetzt bereits sind.

About Sebastian Fischer

Sebastian Fischer ist seit mehr als 12 Jahren im Bereich der Sicherheitstechnik tätig; vor 6 Jahren hat er sich auf das Feld der Rauchwarnmelder spezialisiert. 2014 bestand er die Prüfung zum Trainer für Fachkräfte für Rauchwarnmelder.

Wie schnell ein Kinderzimmer in Brand geraten kann, sehen Sie hier:




Ein dramatisches Experiment, in dem klar wird, warum nur ein Rauchmelder nicht ausreichend ist. Personen, die sich in der oberen Etage aufgehalten hätten, hätten keine Chance mehr gehabt, das Haus zu verlassen. Das Video ist zwar englisch gesprochen und mit japanischer Schrift untertitelt, was für den Film an sich aber eher unerheblich ist.


Im Fall eines Brandes ist das Wichtigste:
LEBEN RETTEN!

Im Brandfall ist dies meist nur dadurch möglich, dass alle Personen, die sich in einer Wohnung oder einem Haus aufhalten, den Brand rechtzeitig bemerken.
Ein Rauch- oder Feuermelder erkennt Brände frühzeitig, sodass in den meisten Fällen die Feuerwehr alarmiert und die Wohnung verlassen werden kann.
Gerade in der Nacht, während des Schlafens ist eine zuverlässige Alarmierung unerlässlich, denn der Geruchssinn des Menschen ist während des Schlafens nicht aktiv.
So kommt es meistens gerade nachts zu Bränden in deren Folge Menschen sterben!

Wichtig beim Kauf von Rauchmeldern ist, dass diese DIN 14604 zertifiziert sind.
Nur dann erfüllen die Rauchmelder auch die gesetzlichen Vorgaben der Rauchmelderpflicht!

Diese Norm erfüllen in der Regel alle Rauchmelder, die Sie bei einem deutschen Händler kaufen können!

Im Optimalfall trägt Ihr Rauchmelder ein Zertifikat eines Prüfinstitutes, wie beispielsweise das VdS-Prüfsiegel, das Siegel des TÜV Nord oder das neue Q.
Diese Zertifikate stehen für ein höheres Vertrauen in den Rauchmelder.