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Brand in Mechernich – Mann schwer verletzt

Brand in Mechernich zur Vertuschung eines Mordes?

Nachdem sich die Polizei am Brandort in Mechernich bedeckt hielt, sind nun erste Informationen in die Öffentlichkeit gelangt, nach denen der Brand gelegt worden sein könnte, um einen Mord zu vertuschen.

Der 62-jährige Bewohner des Hauses in der Glück-Auf-Straße wurde zunächste leblos aus seinem stark verqualmten Haus geborgen und durch Notärzte reanimiert. Zwischenzeitlich ist er aber im Krankenhaus verstorben.

Auf Grund der Auffindesituation und nicht zu einem Brandgeschehen passenden Verletzungen hat die Polizei eine Mordkommision für weitere Ermittlungen eingesetzt.

Ursprüngliche Nachricht

Bei einem Brand in Mechernich wurde heute morgen ein Mann schwer verletzt.

Gegen 7:10 Uhr bemerkten Nachbarn Rauch durch die Fenster des Einfamilienhauses in der Glück-Auf-Straße aufsteigen. Sofort alarmierten Sie die Feuerwehr.

Den eintreffenden Rettungskräften wurde zugetragen, dass sich der Bewohner offenbar noch im Haus befand. Sofort stieg ein Bergungstrupp unter schwerem Atemschutz durch ein Fenster im Obergeschoss ein und machte sich mittels Wärmebildkamera im stark verqualmten Haus auf die Suche.

Schließlich fanden sie den Mann leblos aus, bargen ihn und übergaben ihn an Notärzte, die vor Ort waren. Der Mann musste noch am Einsatzort reanimiert werden.

Das feuer brach aus noch ungeklärter Ursache im Keller aus, der Brandherd wurde neben einer Waschmaschine lokalisiert und binnen 15 Minuten gelöscht.

Der Mann, zu dessen Identität die Polizei keine Angaben machen wollte, wurde ins Krankenhaus gebracht. Zur Schadenshöhe und Brandursache wird noch ermittelt. [Quelle + Fotos: ksta.de]

Bisher keine genauen Angaben, wann das Feuer ausbrach. Offensichtlich breiteten sich die Flammen nicht unkontrolliert aus, jedoch suchte der giftige Brandrauch sich einen Weg durch das Gebäude.

Über 90% der Brandtoten in Deutschland sterben nicht durch die unmittelbare Einwirkung des Feuers, sondern durch Ersticken an Rauchgasen.

Rauchmelder in Fluren, Schlaf- und Kinderzimmern warnen die Bewohner rechtzeitig, bevor es zu spät ist.

About Sebastian Fischer

Sebastian Fischer ist seit mehr als 12 Jahren im Bereich der Sicherheitstechnik tätig; vor 6 Jahren hat er sich auf das Feld der Rauchwarnmelder spezialisiert. 2014 bestand er die Prüfung zum Trainer für Fachkräfte für Rauchwarnmelder.

Wie schnell ein Kinderzimmer in Brand geraten kann, sehen Sie hier:




Ein dramatisches Experiment, in dem klar wird, warum nur ein Rauchmelder nicht ausreichend ist. Personen, die sich in der oberen Etage aufgehalten hätten, hätten keine Chance mehr gehabt, das Haus zu verlassen. Das Video ist zwar englisch gesprochen und mit japanischer Schrift untertitelt, was für den Film an sich aber eher unerheblich ist.


Im Fall eines Brandes ist das Wichtigste:
LEBEN RETTEN!

Im Brandfall ist dies meist nur dadurch möglich, dass alle Personen, die sich in einer Wohnung oder einem Haus aufhalten, den Brand rechtzeitig bemerken.
Ein Rauch- oder Feuermelder erkennt Brände frühzeitig, sodass in den meisten Fällen die Feuerwehr alarmiert und die Wohnung verlassen werden kann.
Gerade in der Nacht, während des Schlafens ist eine zuverlässige Alarmierung unerlässlich, denn der Geruchssinn des Menschen ist während des Schlafens nicht aktiv.
So kommt es meistens gerade nachts zu Bränden in deren Folge Menschen sterben!

Wichtig beim Kauf von Rauchmeldern ist, dass diese DIN 14604 zertifiziert sind.
Nur dann erfüllen die Rauchmelder auch die gesetzlichen Vorgaben der Rauchmelderpflicht!

Diese Norm erfüllen in der Regel alle Rauchmelder, die Sie bei einem deutschen Händler kaufen können!

Im Optimalfall trägt Ihr Rauchmelder ein Zertifikat eines Prüfinstitutes, wie beispielsweise das VdS-Prüfsiegel, das Siegel des TÜV Nord oder das neue Q.
Diese Zertifikate stehen für ein höheres Vertrauen in den Rauchmelder.