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Brand in Trier – 50 Studenten verlieren ihre Bleibe

Bei einem Dachstuhlbrand in der Lintzstrasse in Trier verloren 50 Studenten ihre Bleibe. Bei Eintreffen der Feuerwehr war kaum mehr als der Rauch zusehen. Kaum hatten die Löscharbeiten begonnen, sei das gesamte Dach eingestürzt, so der Einsatzleiter Markus Witt gegenüber der Tageszeitung Volksfreund. Trotz schneller Reaktion der Feuerwehr konnte das Übergreifen des Brandes auf den Dachstuhl des Nachbarhauses kaum verhindert werden. Bis zum Abend konnte die Feuerwehr, trotz zahlreicher schwer erreichbarer Glutnester,  den Brand unter Kontrolle bringen. Aufgrund der grossen Mengen an Löschmittel wurden auch die unteren Wohnungen des Hauses stark in Mitleidenschaft gezogen, so das die Wohnungen aktuell nicht bewohnbar sind. Laut einem Sprecher der Kriminalinspektion sind die Bewohner  jedoch zunächst anderweitig untergekommen.
Gute Nachricht: Dank der Ausstattung mit Feuermelder wurde bei diesem Brand niemand verletzt und alle Bewohner konnten rechtzeitig aus dem Gebäude flüchten.
Vor Ort waren rund 100 Kräfte von Berufsfeuerwehr Trier, den Löschzügen Euren, Mitte und Olewig, dem Rettungsdienst und der Polizei im Einsatz. Der Schaden wurde von der Feuerwehr auf vorerst ca. 200.000 Euro geschätzt.
Seit Juli 2012 gilt in Rheinland/Pfalz für Neubauten und auch Bestandsbauten die Rauchmelderpflicht. Diese Pflicht ist in Landesbauordnung verankert und schreibt ein Installation in Schlafzimmern, Kinderzimmern und auf den Flucht- und Rettungswegen vor. Informationen über den empfohlenen Montageort von Rauchmeldern finden Sie hier.

About Sebastian Fischer

Sebastian Fischer ist seit mehr als 12 Jahren im Bereich der Sicherheitstechnik tätig; vor 6 Jahren hat er sich auf das Feld der Rauchwarnmelder spezialisiert. 2014 bestand er die Prüfung zum Trainer für Fachkräfte für Rauchwarnmelder.

Wie schnell ein Kinderzimmer in Brand geraten kann, sehen Sie hier:




Ein dramatisches Experiment, in dem klar wird, warum nur ein Rauchmelder nicht ausreichend ist. Personen, die sich in der oberen Etage aufgehalten hätten, hätten keine Chance mehr gehabt, das Haus zu verlassen. Das Video ist zwar englisch gesprochen und mit japanischer Schrift untertitelt, was für den Film an sich aber eher unerheblich ist.


Im Fall eines Brandes ist das Wichtigste:
LEBEN RETTEN!

Im Brandfall ist dies meist nur dadurch möglich, dass alle Personen, die sich in einer Wohnung oder einem Haus aufhalten, den Brand rechtzeitig bemerken.
Ein Rauch- oder Feuermelder erkennt Brände frühzeitig, sodass in den meisten Fällen die Feuerwehr alarmiert und die Wohnung verlassen werden kann.
Gerade in der Nacht, während des Schlafens ist eine zuverlässige Alarmierung unerlässlich, denn der Geruchssinn des Menschen ist während des Schlafens nicht aktiv.
So kommt es meistens gerade nachts zu Bränden in deren Folge Menschen sterben!

Wichtig beim Kauf von Rauchmeldern ist, dass diese DIN 14604 zertifiziert sind.
Nur dann erfüllen die Rauchmelder auch die gesetzlichen Vorgaben der Rauchmelderpflicht!

Diese Norm erfüllen in der Regel alle Rauchmelder, die Sie bei einem deutschen Händler kaufen können!

Im Optimalfall trägt Ihr Rauchmelder ein Zertifikat eines Prüfinstitutes, wie beispielsweise das VdS-Prüfsiegel, das Siegel des TÜV Nord oder das neue Q.
Diese Zertifikate stehen für ein höheres Vertrauen in den Rauchmelder.