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Rauchmelderpflicht NRW – Das musst man wissen Teil 2

wie-soll-ein-rauchmelder-installiert-werdenWie müssen Rauchwarnmelder installiert werden?

Rauchmelder werden an der Zimmerdecke montiert. Die meisten Geräte können entweder mit einer Montageplatte festgeschraubt oder geklebt werden. Für manche Modelle werden auch magnetische Halter angeboten. Meist ist das Schrauben die beste Möglichkeit. Hierzu müssen für die Montageplatte nur einige kleine Löcher gebohrt werden. Der Rauchmelder selber wird durch einfaches Eindrehen montiert. Das Kleben hinterlässt dagegen oft unschöne Spuren an der Decke. Die Rauchmelder müssen so angebracht werden, dass sie möglichst in der Raummitte sitzen. Dabei muss zu allen Wänden, Fenstern und Türen ein Abstand von mindestens 50 cm eingehalten werden. Rauchmelder sollten nicht direkt neben einer Lampe, Lüftung oder Klimaanlage installiert werden. Ebenso sollten sie nicht in der Nähe von Fenstern oder Türen montiert werden, weil dort ein ständiger Luftstrom die Funktion beeinträchtigen kann. Jeder Rauchmelder deckt einen Bereich von ca. 7,5 m in jeder Richtung ab. Ist der Raum größer als 60 m², müssen mehrere Rauchmelder installiert werden.

Auf was sollte beim Kauf eines Rauchmelders geachtet werden?

In der EU dürfen nur Rauchwarnmelder verkauft werden, die das CE-Siegel tragen. Dieses Siegel garantiert aber nur einen Mindeststandard. Diese Geräte sind zwar sicher, bieten aber nicht den Funktionsumfang und die Qualität wie Rauchwarnmelder, die das Q-Label tragen. Rauchmelder mit Q-Label haben eine garantierte Lebensdauer von mindestens 10 Jahren und verfügen über eine fest eingebaute Langzeitbatterie, die ebenso lange hält. Außerdem sind sie mechanisch robuster und produzieren weniger Fehlalarme. Sie sind zwar meist etwas teurer in der Anschaffung, aber auf lange Sicht gleicht sich das wieder aus, weil der Batteriewechsel entfällt.
Der Rauchmeldworauf-sollte-ich-beim-kauf-von-rauchmeldern-achtener sollte eine möglichst große Stummschalttaste haben. Kommt es, beispielsweise durch eine Party mit rauchenden Gästen, doch einmal zu einem Fehlalarm, kann der Alarmton damit für einige Minuten ausgeschaltet werden. In dieser Zeit kann durch Lüften die Alarmursache behoben werden. Die Stummschalttaste sollte so angebracht sein, dass sie mit einem Besenstiel gut zu bedienen ist.
Manche Rauchmelder verfügen über eine LED, die zur Anzeige der Funktionstüchtigkeit des Gerätes mehrmals in der Minute blinkt. Das kann in Schlaf- oder Arbeitszimmern ausgesprochen störend sein. Zum Einbau in diesen Räumen greift man besser auf Geräte zurück, die diese Funktion nicht haben.
Es gibt spezielle Rauchwarnmelder für Raucherhaushalte. Wer Raucher ist, sollte zur Vermeidung von Fehlalarmen auf diese Geräte zurückgreifen.

Gehen von Rauchwarnmeldern Gefahren aus?

Abgesehen von dem eventuellen störenden Blinken der LEDs gehen von einem einfachen Rauchwarnmelder im Normalbetrieb keine Signale aus. Funkrauchwarnmelder sind über Funk im MHz-Bereich miteinander verbunden. Allerdings senden sie im Normalbetrieb nur gelegentlich Testsignale aus. Nur im Alarmfall funken sie wirklich. Allerdings ist auch in diesem Fall die Sendeleistung äußerst gering. Eine Gesundheitsgefahr kann hier ausgeschlossen werden.
Die Modelle einiger Messdienstleister, die Rauchwarnmelder zur Miete anbieten, scannen die Umgebung zusätzlich durch Infrarot-Strahlen. Außerdem senden diese Geräte regelmäßig Statusberichte an ein Zentralgerät. Es gab Berichte, dass die Rauchwarnmelder der Firma »Techem« von Hackern manipuliert und zum Ausspähen der Wohnungsinhaber genutzt werden könnten. Das ist aber bisher nicht bewiesen. Auch die Frage, ob die regelmäßige Funk- und Infrarot-Strahlung negative Auswirkung auf die Gesundheit von Menschen oder Haustieren hat, ist noch nicht abschließend geklärt.

About Sebastian Fischer

Sebastian Fischer ist seit mehr als 12 Jahren im Bereich der Sicherheitstechnik tätig; vor 6 Jahren hat er sich auf das Feld der Rauchwarnmelder spezialisiert. 2014 bestand er die Prüfung zum Trainer für Fachkräfte für Rauchwarnmelder.

Wie schnell ein Kinderzimmer in Brand geraten kann, sehen Sie hier:




Ein dramatisches Experiment, in dem klar wird, warum nur ein Rauchmelder nicht ausreichend ist. Personen, die sich in der oberen Etage aufgehalten hätten, hätten keine Chance mehr gehabt, das Haus zu verlassen. Das Video ist zwar englisch gesprochen und mit japanischer Schrift untertitelt, was für den Film an sich aber eher unerheblich ist.


Im Fall eines Brandes ist das Wichtigste:
LEBEN RETTEN!

Im Brandfall ist dies meist nur dadurch möglich, dass alle Personen, die sich in einer Wohnung oder einem Haus aufhalten, den Brand rechtzeitig bemerken.
Ein Rauch- oder Feuermelder erkennt Brände frühzeitig, sodass in den meisten Fällen die Feuerwehr alarmiert und die Wohnung verlassen werden kann.
Gerade in der Nacht, während des Schlafens ist eine zuverlässige Alarmierung unerlässlich, denn der Geruchssinn des Menschen ist während des Schlafens nicht aktiv.
So kommt es meistens gerade nachts zu Bränden in deren Folge Menschen sterben!

Wichtig beim Kauf von Rauchmeldern ist, dass diese DIN 14604 zertifiziert sind.
Nur dann erfüllen die Rauchmelder auch die gesetzlichen Vorgaben der Rauchmelderpflicht!

Diese Norm erfüllen in der Regel alle Rauchmelder, die Sie bei einem deutschen Händler kaufen können!

Im Optimalfall trägt Ihr Rauchmelder ein Zertifikat eines Prüfinstitutes, wie beispielsweise das VdS-Prüfsiegel, das Siegel des TÜV Nord oder das neue Q.
Diese Zertifikate stehen für ein höheres Vertrauen in den Rauchmelder.

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