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Rauchmelderpflicht Bayern

Bayern

Rauchmelderpflicht Bayern im Überblick

  • seit 25. September 2012
  • für alle Neubauten die ab 01. Januar 2013 errichtet werden
  • Übergangsfrist für Bestandsbauten bis zum 31.12.2017
  • mindestens 1 Rauchmelder in jedem Kinder- und Schlafzimmer und jedem Flur, der zu Aufenthaltsräumen führt
  • geregelt ist die Rauchmelderpflicht Bayern im §46 der Bayrischen Bauordnung (BayBO)

 Rauchmelderpflicht Bayern im Detail

Eingeführt wurde die Rauchmelderpflicht in Bayern am 25. September 2012, mit Wirkung zum 01. Januar 2013.

Wohnungen, die ab dem 1. Januar 2013 errichtet werden, müssen mit Rauchmeldern entsprechend der gesetzlichen Vorgaben ausgestattet sein.

Für bestehende Wohnungen gilt eine Übergangsfrist zur Nachrüstung mt Rauchmeldern bis zum 31.12. 2017.

Für welche Wohnungen gilt die Rauchmelderpflicht in Bayern?

  • alle Neubauten, die ab dem 1. Januar 2013 errichtet werden
  • alle Bestandswohnungen müssen bis zum 31.Dezember 2017 nachgerüstet werden

Wie viele Rauchmelder müssen in einer Wohnung installiert werden?

Vorgeschrieben ist laut Gesetz mindestens 1 Rauchmelder in jedem Kinderzimmer, in jedem Schlafzimmer und in jedem Flur, der eine Verbindunng zu Aufenthaltsräumen hat.

Wer ist für Einbau und Wartung der Rauchmelder zuständig?

  • Zuständig für den Einbau der Rauchmelder sind die Eigentümer der Wohnungen. (Eigentümer sind in der Regel die Vermieter)
  • Der Besitzer der Wohnung (in der Regel die Mieter) ist für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchmelder zuständig, es sei denn, der Eigentümer (Vermieter) übernimmt die Wartung selbst. Für diesen Fall kann er die anfallenden Kosten im Rahmen der jährlichen Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegen.

Wo wird die Rauchmelderpflicht Bayern gesetzlich geregelt?

Die Rauchmelderpflicht Bayern wird in der Bayerischen Bauordnung (BayBO) geregelt, welche Sie hier finden.

 

82 thoughts on “Rauchmelderpflicht Bayern

  1. In obigem Artikel heißt es, dass BestandsWOHNUNGEN bis 2017 nachgerüstet werden müssen. Wie ist die Regelung für öffentliche Gebäude, im Speziellen staatlich anerkannte kirchliche Privatschulen in Bayern? Gelten hier gesonderte Regelungen, oder reicht auch hier eine Nachrüstung bis 2017? Vielen Dank für eine Antwort!

  2. Grüß Gott

    Können Sie mir mitteilen wie die Vorschriften für
    1. Gewerbebetriebe
    2. Pensionen
    3. Hotels
    lauten , oder wo ich diese finde.

    Danke

    Süß josef

    • Sehr geehrter Herr Süss,

      die gefragten Einrichtungen unterliegen nicht der Rauchmelderpflicht. In der Regel legt hier das Bauamt die Ausstattung fest.

      • Sehr geehrter Herr Fischer, wenn in den gefragten Einrichtungen das Bauamt zuständig ist, dann gilt das vermutlich auch für Alten- und Pflegeheime – richtig?
        Wir kommen gerade aus so einem Heim und mussten zur Verwunderung feststellen, dass weder in den Zimmern noch in den Fluren Rauchmelder zu sehen sind. Wie lauten hier die Vorschriften?
        Eigentlich müssten die doch viel strenger sein, da es dort immer wieder zu schlimmen Unfällen kommt. Danke im Voraus!

        • In der Regel ordnet bei solchen Einrichtungen das Bauamt eine Brandmeldeanlage an. Wie jedoch genau ein Gebäude ausgestattet wird hängt stark von den Auflagen des Bauamtes ab. Da dieser Bereich nichts mit der Rauchmelderpflicht und mit Rauchmelder zu tun hat und auch anderen Normen unterliegt, kann ich Ihnen dazu leider keine genaue Auskunft geben.

      • Für Sonderbauten wie Versammlungsstätten, Krankenhäuser, Industriebauten wird der Einbau von Gefahrenmeldeanlagen im Brandschutzkonzept geregelt. Dieses Brandschutzkonzept wird von der zuständigen Brandschutzdienststelle geprüft und genehmigt. Mit der Genehmigung des Brandschutzkonzepts wird es Bestandteil der Baugenehmigung.

  3. Wie sieht es mit Altbausanierungen aus? Zählt diese wie ein Neubau, oder ist es weiterhin als Bestandswohnung zu betrachten? Natürlich steht es außer Frage, bei dieser Gelegenheit Rauchmelder auch gleich mit einzuplanen. Aber ich möchte nur wissen, wie es rein rechtlich ist.

    • Verzeihen Sie wenn ich hier einfach zitiere:

      Von Seiten der Vertreter des öffentlichen Baurechts wird der Begriff meistens recht eng in der Weise ausgelegt, dass es sich dann um einen Neubau handelt, wenn bei einem Umbauvorhaben oder einer Gebäudesanierung wesentliche Teile der Bausubstanz insbesondere tragende Bauglieder in veränderter Form neu errichtet werden. Als untere Grenze für den Schutz des Bestandes wird ein Anteil von mindestens 50 Prozent der vorhandenen Bausubstanz angenommen, oftmals darf der Neubauanteil aber nicht mehr als 40 Prozent betragen. Hierbei ist von zentraler Bedeutung, worauf sich diese prozentualen Anteile beziehen.
      Wird beispielsweise der vorhandene Dachraum eines fünfgeschossigen Altbaus zu Wohnzwecken umgebaut und zu diesem Zweck der gesamte Dachstuhl mit veränderter Kubatur 25 cm höher neu errichtet, so bedeutet das für den umzubauenden Gebäudeteil „Dachstuhl“ einen Neubauanteil von 70 Prozent; bezieht man den Umbau aber auf das gesamte Gebäude, liegt der Neubauanteil bei höchstens 20 Prozent.
      Betroffen von der Auslegung dieser Anteile und der Art einer Baumaßnahme im Bestand sind wesentliche baurechtliche Bestimmungen, wie die zulässige Abstandsfläche, und die bautechnische Ausbildung raumbegrenzender Bauteile, wie Wände und Decken. Während im Altbau die Holzbalkendecke unter den Bestandsschutz fällt, muss bei einem Neubau von Wohnräumen die Geschossdecke den Anforderungen des Brandschutzes genügen und F-90-Qualität aufweisen. Dies erfordert vollkommen andere Baukonstruktionen.
      Ortsnamen

      Quelle: Wikipedia

  4. Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie sieht es bei der Versorgung von gehörlosen Menschen mit Rauchmeldern aus? Die Rauchmelder, welche den hörgeschädigten Menschen mithilfe von Licht- und Vibrationsalarm aufmerksam machen, kosten ein Vielfaches von den handelsüblichen Geräten. Auch heutzutage weigern sich Krankenkassen, sie an den Kosten finanziell zu beteiligen.
    Wer ist der richtige Ansprechpartner bei einer Finanzierung einer Rauchmelde-Anlage für hochgradig hörgeschädigte Menschen?
    Mit freundlichen Grüßen
    C. Schmidt

    • Sehr geehrte Frau Schmidt,

      leider kann ich Ihnen nicht sagen, wer der direkte Ansprechpartner für eine eventuelle Finanzierung der Rauchwarnanlagen für hörgeschädigte Menschen ist.

      • Sehr geehrte Damen und Herren,
        hier ein Zitat von http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kreisverwaltungsreferat/Branddirektion-Muenchen/Aktuelles/Berichte-2013/Erstes-Quartal/Rauchmelderpflicht.html

        “Förderung für Gehörlose

        Für Gehörlose gibt es Rauchwarnmelder, die mit Blitzeinrichtungen und Rüttelkissen verbunden werden. Diese Geräte sind als Maßnahmen zur Anpassung von Wohnraum an die Belange von Menschen mit Behinderung im Bayerischen Wohnungsbauprogramm förderfähig.

        Die Förderung kann bei der zuständigen Bewilligungsstelle beantragt werden: bei Mietwohnungen bei der jeweiligen Bezirksregierung, bei Eigenwohnraum bei der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde. Es gilt eine Bagatellgrenze von 1.000 Euro.”

        Grüsse

        • Leider ist es nicht üblich, dass die Rauchwarnmelder für Gehörlose gefördert werden. Schön das es in München so ist :-)

          • Herzlichen Dank für Ihre Informationen!
            Leider aber funktioniert der Link von Andreas H. nicht (mehr)?!? Außerdem leben wir nicht in München…

            Im Juli wurde nun erstmals ein Gerichtsentscheid vom Bundessozialgericht positiv entschieden, da “Rauchwarnmelder zur Grundausstattung von Wohnungen gehören und daher das Grundbedürfnis auf selbständiges Wohnen erfüllen” (Bundessozialgericht, Entscheidung vom 18.06.2014, Aktenzeichen: B 3 KR 8/13 R). [Informationen von der Seite des Hamburger Gehörlosenvereins http://www.glvhh.de/ ]
            Wir hoffen nun, dass die zusätzlichen, behinderungsbedingten Kosten nun auch bei uns von der Krankenkasse übernommen werden…

            Herzliche Grüße von
            Claudia Schmidt

  5. Wie ist es wenn aufenthaltsraum bzw gemeinschaftsraum und schlafzimmer ein und der selbe raum sind, muss dort dann auch einer installiert werden?

    • Sobald in dem Raum ein Bett steht, ist es im Sinne der Rauchmelderpflicht ein Raum der bestimmungsgemäß zum Schlafen gedacht ist. Somit gilt hier die Pflicht.

  6. Ich habe auch eine Frage zu dem Thema. Wir wohnen in Bayern und unsere Genossenschaft plant in unseren Wohnungen Rauchmelder zu installieren die per W-Lan überwacht werden sollen. Die Betriebskosten sollen auf die Miete umgelegt werden und würden sich auf ca. 30 Euro im Monat belaufen.Meine Frage ist, ob das erlaubt ist.

    • Sehr geehrte Frau Rößle,

      hier kommen tatsächlich einige Unklarheiten zusammen.

      1. Wartung der Rauchmelder via W-LAN:Wer bei der Inspektion und Wartung von Rauchwarnmeldern (RWM) auf eine Sichtprüfung verzichtet, handelt ohne normative Grundlage und geht unkalkulierbare Haftungsrisiken ein. Eine Wartung muss immer Vor-Ort erfolgen, da nur eine wirkliche Sichtprüfung die Funktionsfähigkeit des Rauchmelder sicherstellt. Dies wird von der DIN14676 genauso vorgeschrieben.

      2. Wartungskosten von 30 Euro im Monat sprengen tatsächlich jeden Rahmen. Um wieviele Rauchmelder handelt es sich?

      • Hallo Herr Fischer,
        unser Vermieter hat die Angaben korrigiert,es sind bei unserer 4-ZKB Wohnung 3,10 € im Monat für 5 Melder,aber die Rauchwarnmelder sollen 1x im Jahr per Funk auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft und gewartet werden. Für Renovierungsarbeiten dürfen die Melder kurzzeitig entfernt werden,aber bei der Überprüfung kann festgestellt werden,ob der Mieter die Melder entfernt hatte.

      • Grundsätzlich ist hier zwischen Wartung und Inspektion zu unterscheiden. Nur so ergibt sich eine Instandhaltung nach Vorgaben der DIN 14676.

        DIN 14676:
        6
        Instandhaltung
        6.1
        Allgemeines
        Die Funktionsfähigkeit jedes installierten Rauchwarnmelders muss regelmäßig überprüftund durch Instandhaltungsmaßnahmen
        sichergestellt werden.Der Rauchwarnmelder ist nach Herstellerangaben,
        jedoch mindestens einmal im Abstand von 12 Monaten, mit einer Schwankungsbreite von höchstens +/-­ 3 Monaten einer Inspektion,Wartung und Funktionsprüfung der Warnsignale zu unterziehen. Das Ergebnis der Überprüfung und Maßnahmen sind zu dokumentieren.

        Die Dokumentation sollte nach dem Schema Wann, Was,Wo,Wer erfolgen. Ganz wichtig Datum und Uhrzeit, Name und Unterschrift.
        Das Protokoll kann selbst erstellt werden und gilt vor Gericht als Dokument.

    • Die Rauchmelder die Sie bei ALDI, Norma etc, sind in der Regel (ALDI Rauchmelder Skandal) gemäß der DIN zertifiziert und somit auch zu verwenden. Das Problem dieser zumeist sehr preisgünstigen Melder die Qualität der Verarbeitung und der Bauteile, die sich meist in der Lebenszeit niederschlägt. Das Geld das man bei diesen Melder spart, zahlt man später in Form von häufigen Batteriewechseln und kurzer Lebenszeit mehr!

      Es hat eben einen Grund, dass diese Melder keine vorderen Plätze bei Stiftung Warentest belegen.

  7. Der Vermieter – steht oben – ist dafür zuständig, dass die Rauchmelder in den Wohnungen installiert werden. Somit hat er offensichtlich auch die Kosten zu tragen. Da sehr gute Melder
    bis zu 70,00 Euro/Stück kosten, kann die Angelegenheit für den Vermieter bei großen Wohn-
    anlagen recht teuer werden.
    Kann ich die hierfür anfallenden Kosten auf den Mieter umlegen oder kann ich den Mieter
    an den Kosten evtl. beteiligen (50%) ?

    • Die Anschaffung und Installation von Rauchmeldern gilt als Modernisierung und darf auch ohne Erwähnung im Mietvertrag auf die Betriebskosten umgelegt werden.

      • Ist doch so nicht ganz richtig!
        Modernisierung kann ich mit 11% der Kosten pro Jahr auf die Miete aufschlagen. Eine Erhöhung der Betriebskosten kann nur durch die erforderliche, wiederkehrende Wartung erfolgen.

  8. Guten Tag,
    gilt bezüglich der Rauchmelderpflicht für Kindertagesstätten, dasselbe wie für Altenheime? Wir sind ein freier Träger. Rauchmelder sind selbstverständlich installiert. Wir haben mehrere Einrichtungen und sind zum Teil Mieter und Vermieter. Wer genau hat welche Pflichten zu erfüllen und die Kosten hierfür zu tragen?

    • Guten Tag Frau Dietrich,
      in Bayern besteht für Kindertagesstätten keine Rauchmelderpflicht. Für Wohnungen gilt:
      Zuständig für den Einbau der Rauchmelder sind die Eigentümer (Vermieter) der Wohnungen.
      Der Besitzer(Mieter) der Wohnung ist für die Wartung und Instandhaltung der Rauchmelder zuständig, es sei denn, der Eigentümer (Vermieter) übernimmt die Wartung selbst. Die Kosten für die Anschaffung und ggf. für die Wartung darf der Eigentümer in Form der Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umlegen.
      Die Regelung der Kosten ist unabhängig von der Rauchmelderpflicht.
      Viele Grüße

  9. Hallo,
    In meinem Haus ist eine zentrale Lüftrungsanlage verbaut, die “verbrauchte” Luft absaugt (und frische zuführt). Die Montage von Rauchmeldern an der Decke wird vermutlich nicht viel bringen, da der Rauch vor Erreichen des Melders abgesaugt wird.
    Gibt es hierzu eine Ergänzung des Gesetzes/der Verordnung.

    Im Voraus vielen Dank.
    Viele Grüße

    • Hallo Herr Meier,

      die DIN besagt nur, dass ein Rauchmelder mit genügend Abstand zu Lüftungsanlagen angebracht werden soll. Üblicherweise saugen Lüftungsanlagen die Raumluft nicht so schnell ab, dass der Rauch keine Chance hat den Melder zu erreichen.
      Gerne würde wir Ihr Problem genauer betrachten. Dazu ist es wichtig zu wissen, welche Lüftungsanlage bei Ihnen verbaut ist und wo Abzüge in den Räumen vorhanden sind. Eine Skizze des Grundrissen mit Maßen und Skizzierung der Lage der Lüftung wäre optimal. Diese Informationen können Sie uns per Mail zukommen lassen: info@rauchmelder-experten.de.
      Telefonisch erreichen Sie uns unter: 033397/272228

      Viele Grüße

  10. Sehr geehrter Herr Fischer,
    meine Heizungsabrechnungsfirma schreibt mir (Vermieter): Sie müssen in jeder Wohnung Rauchwarnmelder nach DIN-Norm installieren. Und nicht nur das. Sie müssen außerdem dafür Sorge tragen, dass die einwandfreie Funktion Beschaffenheit der Rauchwarnmelder jährlich geprüft und die Ergebnisse rechtssichser dokumentiert werden – andernfalls haften Sie im Brandfall.
    Wenn ich jedoch die Wartung und Überprüfung dem Mieter übertrage, muss ich / oder der Mieter auch das rechtssicher dokumentieren?

    -Danke-

    • Guten Tag Herr Mauerer,

      ART. 46 Abs. 4 der BayBO besagt:

      “In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben.
      Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.
      Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017 entsprechend auszustatten.
      Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.”

      Demnach müssen Sie die Wartungspflicht nicht übertragen. Diese liegt nach dem Gesetz bereits beim Mieter. Egal ob Mieter oder Vermieter, wer die Wartung und Instandhaltung übernimmt, muss dies protokollieren.
      Die Installation ist Ihre Pflicht. Ob Sie jemanden beauftragen oder es selbst in die Hand nehmen, ist dabei Ihnen überlassen, aber auch die Montage sollte dokumentiert werden (Wo? Wann? Durch wen?…).

      Viele Grüße

  11. Hallo,

    in meiner Wohnung ist der Flur, das Wohnzimmer und die Küche ein durchgehender Raum. Jedes Mal wenn ich etwas aufwendiger koche, geht der Feuermelder los, was nicht tragbar ist. Ich habe ihn ohnehin schon möglichst weit von der Küche plaziert, aber das nützt nichts.

    Wie soll ich das lösen ?

    vielen Dank
    Renate Kappl

    • Hallo Frau Kappl,

      um Sie besser beraten zu können, wäre es interessant zu wissen, welchen Melder Sie montiert haben und wie die Räumlichkeiten genau aussehen. Vielleicht könnten Sie uns einen Grundriss mit ungefähren Maßen an info@rauchmelder-experten.de senden? Haben Sie eine Abzugshaube über dem Herd?

      Viele Grüße

  12. Der ******** (Vom Admin geändert) wird wenn montiert gleich funktionsunfähig gemacht. Der Staat hat nicht in die Privatsphäre der Menschen einzugreifen.

    • Sehr geehrter Herr Schlang,

      ich denke Ausdrücke dieser Art gehören hier nicht her. Mich verwundert jedoch, dass Rauchmelder ein Problem sind, hingegen die Gurtpflicht, die Helmpflicht und die GEZ Gebühren keins?? Tragen Rauchmelder nicht maßgeblich zur Sicherheit der Bewohner eines Hauses bei? Was genau spricht gegen einen Rauchmelder??

      • Die GEZ Gebühren werden von breiten Schichten der Bevölkerung abgelehnt. Weder die Gurt- noch die Helmpflicht erlaubt es irgendwelchen “Kontrolldiestleistern” sich zu bereichern. Gegen die Rauchmelder spricht erst einmal nichts. Aber schlussendlich bedeutet das Ganze auch, dass noch mehr Leute durch meine Wohnung ungefragt latschen dürfen, um sich meine Rauchmelder anzugucken und vielleicht noch auf ein Knöpfchen zu drücken. Und kassieren mich dabei auch noch kräftig ab. Da kommt einem das Kotzen.
        Und ja, selbstverständlich werden die meisten Vermieter die Wartung übernehmen, um sich versicherungstechnisch abzusichern.

  13. Was heisst, “Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen” ? Das ist doch immer der Fall oder ?
    Aufenthaltsraum heisst Wohnzimmer, Bad… ?

    • “Der Aufenthaltsraum ist allgemein betrachtet ein Raum innerhalb von Wohnungen oder Gebäuden, der für einen längeren Aufenthalt von Menschen geeignet ist.” Somit wären damit zum Beispiel die Wohnstube gemeint.

  14. Diese Rauchmelderpflicht ist der gleiche Käse wie die Umweltplaketten. Dienen zu nichts, sind für nichts gut, helfen dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen. Anschaffung, Wartung und Kontrolle sind zu bezahlen. Reine Abzocke.

      • Genau, weil die wenigen Brandopfer im Jahr Investitionskosten im 3-stelligen Millionbereich rechtfertigen, aber wie kann ich es mir nur anmassen ein Menschenleben mit einem Preis in relation zu setzen? Na weil es mir in Politik und Gesundheitswesen so vorgemacht wird, es geht nur um die Kosten!

        Vielleicht wäre auch z.B. ein Verbot von Alkohol und Zigaretten viel effektiver wenn es um die Gesundheit eines Menschen geht? Ach stimmt, daran verdient ja keiner… ganz im Gegenteil *facepalm*

        • Wir sehen die Pflicht als solche, auch wenn Sie es nicht glauben, sehr kritisch. Muss denn den Menschen die Montage von Rauchmeldern aufdoktriniert werden? Aber trotzdessen ist das Schützen von Leben eben kein Käse.

  15. Hallo,
    wir sind eine kleine stationäre Jugendhilfeinrichtung (= Kinderheim) aus Bayern und in unseren Bestandsbauten wurde – obwohl bislang keine Rauchmelder installiert sind- seltsamerweise noch NIE auf einen mangelhaften Brandschutz hingewiesen. Wir wollen ändern, ahben aber dazu ein paar Fragen:
    – gilt die Rechmelderpflicht also auch für uns als Einrichtung?
    – welche Art von Anlage müssen wir installieren?
    – welche Aufsichtsbehörde als Ansprechpartner zuständig? Heimaufsicht? Gewerbeaufsicht? Bauamt? örtliche Feuerwehr?
    Vielen Dank, Brenner

    • Die die Rauchmelderpflicht nur für den Privatbereich gilt, unterliegen Sie dieser nicht. Das Bauamt würde bei Ihnen den Rahmen der Ausstattung nach einer Begehung festlegen.

  16. Hallo,
    ich habe als Mieter bereits die erforderlichen Rauchmelder installiert. Kann der Vermieter verlangen, dass diese durch von ihm angeschaffte “ersetzt” werden?

    • Ja. Der Mieter hat, bei gesetzlicher Einbaupflicht, die Montage von neune Rauchwarnmeldern, neben den bereits Installierten, zu dulden. Dieses Urteil wurde vom Landesgericht Hamburg-Blankenese (Urteil v. 16.02.20122 Az.: 531 C 341/10) bestätigt. Diese bedeutet für den Mieter auch, dass er es dulden muss, dass neben den eigenen freiwillig installierten Rauchwarnmeldern, auch die gesetzlich verpflichteten Rauchmelder des Vermieters installiert werden.

  17. Hallo Herr Fischer,

    ich bin Eigentümer einer Wohnung und die Hausverwaltung hat einen Vorschlag zur Rauchmelderpflicht unterbreitet. Immer wieder wird die Rechtssichere Dokumentation mittels eines Prüfbuches erwähnt. Diese soll im Schadensfall Rechtssicherheit gewährleisten. Da ein “Kompetenznachweis” vorliegt.
    Wie muss so eine rechtssichere Dokumentation aussehen ? Gibt es da ein Musterbeispiel ? Oder kann man diese Prüfbücher am Ende irgendwo fertig beziehen ? Wie umfangreich ist die jährliche Prüfung ? Drückt man nur auf den Knopf für die Batterieprüfung und der Test ist erledigt oder muss der Melder tatsächlich durch auslösen auf Funktion geprüft werden? Wie sieht so ein “Kompetenznachweis” aus? Muss dieser zwingend vorhanden sein? Im Moment wird bei uns von 52 Rauchmeldern in 15 Wohnungen ausgegangen. Die Wartung soll 145 EUR p.A. kosten. Die Miete 232,66 p.A.

    Grüße aus Bayern

    Michael V.

    • Guten Tag,

      tatsächlich gibt es die Möglichkeit, ein Wartungsprotokoll käuflich zu erwerben. Wie dieses Protokoll auszusehen hat, ist allerdings nirgendwo festgelegt. Sie könnten sich also auch allein ein Protokoll anfertigen.
      Die Wartung muss folgende Fragen beantworten:

      -Entsprechen der Montageort und damit die Umgebung des Rauchmelders der DIN-Vorschrift?
      -Ist das Eindringen von Rauch in den Rauchmelder durch die dafür vorgesehenen Öffnungen gewährleistet?
      -Ist das Gerät funktionsrelevant beschädigt?
      -Sind alle Funktionen (Batterie, Netzanschluss, Testtaste und Alarmsignale) betriebsbereit?
      (siehe DIN 14676)
      GGf. vorhandene Mängel müssen im Zuge der Wartung beseitigt werden.

      Die DIN 14676 besagt, dass sie die Wartung ausreichend dokumentiert werden muss. Im Schadensfall könnte diese Dokumentation von der Staatsanwaltschaft eingefordert werden. Welcher Preis für die Wartung durch eine Firma angebracht ist, richtet sich nach dem Aufwand (Anzahl der Rauchwarnmelder, Anfahrtskosten…).

      Viele Grüße

  18. Hallo, unsere Hausverwaltung besteht darauf, eigene Rauchmelder in unserer Mietwohnung zu installieren, obwohl ich bereits Zugelassene Rauchmelder installiert habe. Wo steht geschrieben, das ich seinen RM annehmen muss? Ich vermute, dass es ein SmartGrid Melder oder ein W-Lan überwachter RM wird. Seit Edward Snowden, Google, Facebook usw. weis man, dass man an allen Ecken versucht uns auszuspionieren. Komischerweise hat Google eine Firma aufgekauft, die Heizungssysteme mit Sensortechnik und Rauchmelder vertreibt. Über das Thema möglichkeiten von Sensoren sollte man sichj mal eingehend informieren http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/iq-wissenschaft-und-forschung/sensorik-digital-vermessung-100.html
    Bei W-Lan und SmartGrid haben wir die Sender- Empfänger Thematik. Viele wissen was ich meine. Wie also kann ich mich dagegen wehren? Kann ich den Austausch mis Ende 2017 hinauszögern?

    • Prinzipiell kann der Vermieter aus haftungstechnischen Gründen auf einen eigenen Melder bestehen. Dagegen können Sie sich also nicht wehren. Auch gegen die Montage können Sie nichts einweden. Hier ist die Rechtssprechung völlig eindeutig. Der Mieter hat, bei gesetzlicher Einbaupflicht, die Montage der Rauchwarnmelder zu dulden. Dieses Urteil wurde vom Landesgericht Hamburg-Blankenese (Urteil v. 16.02.20122 Az.: 531 C 341/10) bestätigt. Diese bedeutet für den Mieter auch, dass er es dulden muss, dass neben den eigenen freiwillig installierten Rauchwarnmeldern, auch die gesetzlich verpflichteten Rauchmelder des Vermieters installiert werden.Dass der Melder Jedoch über Wlan oder ähnliche Möglichkeiten zur Kommunikation, die Ihre Privatsphäre beeinträchtigen, verfügt, ist eher unwahrscheinlich, da diese Melder sehr teuer sind. Im Fall von Google kostet der Melder 120 Euro.

  19. Hallo Herr Fischer, noch mal eine erweiterte Frage – muss ich als Mieter einen überwachten Zähler akzeptieren? Vielleicht möchte ich ja keine W-Lan Strahlung in meinem Wohnraum?
    Unsere Hausverwaltung hat gleichzeitig angemeldet, unsere Medienversorgung mitüberprüfen zu wollen…. Ich bin absolut für Rauchmelder und finde diese nützlich. Deshalb habe ich auch eigene Installiert, aber wir sollten uns etwas mehr mit den heutigen Möglichkeiten der Technik auseinandersetzen. Meiner Meinung nach ist das Thema Überwachungsmöglichkeit via Rauchmelder oder generell anderer Sensoren nicht ganz aus der Luft gegriffen,- zumal dann nicht, wenn es sich eben um überwachte Anlagen handelt. Und was heute noch nicht praktiziert wird, kann ja noch in der Zukunft nachgerüstet werden. Erst mal Aufbauen und alle daran gewöhnen, dann weitere kleine Schritte gehen und den Bürger immer mehr in die Enge treiben. Immer mehr Verordungen, Überwachung via Handy, via Kameras, Detektoren, Gesichtserkennung usw. Merkt das ausser mir keiner?

    • Leider gibt es wenige die sich über den Schutz der Privatsphäre gGedanken machen. Da haben Sie völlig Recht. Was genau der Zähler überwacht vermag ich leider nicht zu sagen.

  20. Nette Wirtschaftsmaschine auf Kosten der Mieter. Als nächstes kommen vermutlich CO2 Melder, Glasbruchmelder u.a.

  21. Unsere Wohnbaugesellschaft will Funkmelder in jede Wohnung einbauen! Damit der Batteriezustand (und wer weiss was noch alles) abgefragt werden kann. Ich werde mich mit allen Mitteln dagegen wehren, funkende Rauchmelder akzeptieren zu müssen. Ich empfinde es als eine Frechheit, in Zeiten der Totalüberwachung nun auch mit Funkgeräten in jedes Zimmer zu gehen. Wer garantiert eigentlich, daß im Funkmelder keine Raumüberwachung installiert ist? Und ich sehe auch in keinem Gesetzestext, daß ich Funkmelder akzeptieren muß. Im übrigen bin ich auch der Meinung, daß ich als Mieter selbst einen vorschriftsmäßigen Melder kaufen darf. Nur weil ein einziges Gericht das bisher anders sieht, heißt das noch lange nichts.

    • Guten Tag,
      der Sinn von funkvernetzten Meldern liegt eigentlich darin, Melder innerhalb einer Wohneinheit zu vernetzen, sodass man bei einem Alarm in jedem Raum der Wohnung über die Gefahr informiert wird. Eine wohnungsübergreifende Vernetzung kann nervig sein, wenn es zu einem Täuschungsalarm kommt und alle Mieter des Hauses von Ernstfall ausgehen. Je nach Melder, lässt sich dann auch nicht so schnell feststellen, wo genau der Ursprung des Alarms liegt. Dann ist es wichtig alle Mieter darüber aufzuklären, wie ein solcher Täuschungsalarm zu vermeiden ist.
      Eine Überwachung, die über das Detektieren von Rauch hinausgeht, ist mit einem Rauchwarnmelder nicht möglich und vor allem nicht zu dem Preis eines Rauchwarnmelders. Sollte es sich um Nest-Rauchmelder handeln, wäre ich als Mieter wohl auch skeptisch – schon allein, weil mein Vermieter in der Lage ist, mehrere Wohnungen damit auszustatten und außerdem, weil der Melder eine Verbindung zum Internetz aufbauen kann.
      Bei allen anderen Melder müssen Sie sich wirklich keine Sorgen machen. Ganz im Gegenteil: Der Vermieter bietet Ihnen so die maximale Sicherheit, die in Sachen Personenschutz vor Feuer/Rauch möglich ist.
      Als Eigentümer darf er selbst wählen, welchen Melder er einbauen möchte, da er im Schadensfall haftbar ist.
      Viele Grüße

  22. Hallo,
    wie verhält es sich bei Wohnhäusern, bei denen 2012 Baubeginn war und die 2013 erst fertiggestellt wurden: Gilt hier die Übergangsfrist bis 31.12.2017?
    Vielen Dank.
    Mfg

    • Guten Tag Frau Drescher,

      es gilt immer das Datum der Baugenehmigung. Neubauten gelten also als solche, wenn diese am oder nach dem 01.01.2013 genehmigt wurden.

      Viele Grüße

  23. Hallo,
    wir sind ein Vier-Parteien-Haus. Müssen Rauchmelder auch im Treppenhaus (Flur zur Wohnung?) und im Keller (Waschküche) installiert werden oder bezieht sich das Gesetz ausdrücklich auf die Wohnung? Rechtlich okay ist wenn der Vermieter persönlich installiert und der Mieter wartet, habe ich das richtig verstanden? Protokoll für die Wartung und Installation ist rechtlich nicht geregelt, oder? MfG Tanja

    • Guten Tag,
      das ist völlig korrekt. Die Rauchmelderpflicht bezieht sich nur auf die Wohneinheit, also im Mehrfamilienhaus nur auf die einzelnen Wohnungen. Weiter gilt in Bayern: “Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.”, d.h. der Vermieter installiert bzw. lässt die Melder installieren und der Mieter wartet diese. Wie installiert und was gewartet werden muss, ist in der DIN 14676 vorgeschrieben, wie dies zu protokollieren ist, jedoch nicht.
      Viele Grüße

  24. Hallo,

    wer ist für den Batterie-Austausch zuständig, gehört dies zu den Aufgaben des Mieters, wenn dieser die Protokolfunktion übernimmt?

    VG

  25. Ich halte die Diskussion über den Sinn von Rauchmeldern für völlig überflüssig! Sehr viele Länder sind hier schon deutlich weiter als Deutschland und es gibt in allen Ländern mit Rauchmelderpflicht Statistiken die eindeutig belegen, dass die Zahl der Toten durch Brandereignisse signifikant zurück gegangen sind! Daher sind Anmerkungen, dass die Rauchmelderpflicht nur Geldschneiderei wäre blanker Unsinn.
    Auch der Verfolgungswahn wegen vernetzter Melder ist Schwachsinn! wenn der Vermieter einen Mieter wirklich ausspähen wollte, dann gäbe es da seit Jahren bewährte Techniken und der Vermieter macht sich strafbar… Wenn er kriminell sein möchte, dann ist er nicht auf vernetzte Rauchmelder angewiesen.

    Nach meiner Meinung als zertifizierter Brandschutzbeauftragter aber juristischer Laie halte ich auch das viel zitierte Urteil aus Hamburg für eine Einzelfallentscheidung ohne irgend eine Wirkung als Grundsatzurteil.
    Erstens gibt es kein Landgericht Hamburg-Blankeneese, das Urteil wurde von einem einfachen Amtsgericht gefällt und hat daher schon keine Grundsatzwirkung und zum zweiten waren die “vor vielem Jahren schon selbst installierten” Rauchmelder sicherlich veraltet und anfällig für Täuschungsalarme oder schlimmer noch Alarmversagern. Daher war es völlig klar, dass der Vermieter eigene, technisch aktuelle Melder installieren durfte.
    Wenn ich heute von meinem Vermieter erfahre, dass er die Übergangsfrist voll ausnutzen wird und erst im Dezember 2017 die Wohnungen mit Rauchmeldern ausstatten will und dazu dann den Standard – Einzelmelder mit Dauerbatterie für 10 Jahre – einbauen wird und ich aus Sicherheitsgründen heute moderne, hochwertige, vernetzte Melder einbaue, dann wird vermutlich kein Amtsrichter mich zwingen die Melder der niedrigeren Sicherheit zu akzeptieren.

    • Vielen Dank für den Beitrag. Den Fehler mit dem Landesgericht haben wir soeben behoben. Danke für den Hinweis.

    • Woher wollen die Statistiken wissen ob wirklich die Rauchmelder Ursache für den Rückgang der Brandopfer sind und nicht etwa verbesserte Baumaterialien, Brandschutztüren, sichere technische Geräte, usw.?

      • Geht es hier um Statistiken? Grundsätzlich ist doch aber ein Rauchmelder nicht verkehrt, oder? Und sicher lässt sich das statistisch kaum festhalten, da ja bei keinem Unglück auch niemand informiert wird, oder?

    • Hier noch eine Statistik: jährlich Sterben sehr viele Menschen durch Verkehrsunfälle, ein Verbot von motorisierten Kraftfahrzeugen würde die Zahl der Opfer signifikant reduzieren :P

      • Aber die Pflicht einen Sturzhelm zu tragen hat sicher einen Beitrag dazu geleistet, dass weniger Menschen sterben.

  26. Hallo, guten Tag, wie sieht die Rauchmelderpflicht in einem selbstgenutzen Einfamilienhaus aus, dass um 1880 gebaut worden ist.
    Vielen Dank für eine Nachricht.
    Karin Schierenbeck

    • Guten Tag Frau Schierenbeck,

      verstehe ich das richtig, dass die Frage Ihren Schwerpunkt im Baujahr hat? Selbst wenn das Gebäude unter Denkmalschutz stehen würde, bestände die Notwendigkeit des Personenschutzes. Deshalb gilt hier die Rauchmelderpflicht wie bei allen anderen Wohnungen.

      Viele Grüße

  27. Hallo Herr Fischer,

    ist es richtig, dass die Rauchmelderpflicht in Bayern für Unternehmen und deren Geschäftsräume nicht gilt?

    Vielen Dank und Grüße
    Caroline Furmanczyk

    • Sehr geehrte Frau Furmanczyk,

      die Rauchmelderpflicht gilt nicht Unternehmen und deren Geschäftsräume.

  28. Hallo ich hab ne Frage und zwar unsere Wohnbau möchte in unseren Wohnblöcken Rauchmelder vom Type Ei Electronics Tyb Ei650 Vds-geprüft nach DIN EN 14604 einbauen . diese wollen sie zum 1.1.16 für 5,94€ pro stück und Jahr als Miete in Rechnung stellen.
    Meine Frage ist wenn ich denn gleichen Rauchmelder vom Type Ei Electronics Tyb Ei650 Vds-geprüft nach DIN EN 14604 bei mir schon in der Wohnung selbst eingebaut habe muss ich dann denn Einbau/austausch durch meine Wohnbau dann dulden ?

    • Hier ist die Rechtssprechung völlig eindeutig. Der Mieter hat, bei gesetzlicher Einbaupflicht, die Montage der Rauchwarnmelder zu dulden. Dieses Urteil wurde vom Landesgericht Hamburg-Blankenese (Urteil v. 16.02.20122 Az.: 531 C 341/10) bestätigt. Diese bedeutet für den Mieter auch, dass er es dulden muss, dass neben den eigenen freiwillig installierten Rauchwarnmeldern, auch die gesetzlich verpflichteten Rauchmelder des Vermieters installiert werden.

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